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Münster Connections

There are 5 main lines (Wanne-Eickel-Hamburg counts twice because it leads Southwest and Northeast) and 4 regional lines (one of them cargo only: to Warstein, by Westfälische Landes-Eisenbahn).

Münster connections
Münster connections. Map (c) 2013 Google; red track marks (c) me

They are, around the clock and starting on the top:

And in chronological order, newest first:

  • Dortmund, since 1928 (single track)
  • Coesfeld, since 1907 (single track)
  • Warstein, since 1903 (single track)
  • Warendorf, since 1887 (single track)
  • Enschede, since 1875 (single track)
  • Hamburg, since 1871 (always 2 tracks?)
  • Duisburg, since 1870 (always 2 tracks?)
  • Rheine, since 1856 (2nd track 1883)
  • Hamm, since 1848 (2nd track 1892)

The official names are (plus Streckennummer/Kursbuchnummer, and more details):

  • Preußen-Münster 2000/411 (via Lünen, continues to Dortmund). Main line, 1 track, electrified, max 160km/h.
  • Münster-Rheda-Wiedenbrück aka Warendorfer Bahn 2013/406 (via Warendorf). Regional, 1 track, not electrified, max 100km/h.
  • Münster-Enschede 2014/407 (via Gronau). Regional, 1 track, not electrified, max 100km/h.
  • Wanne-Eickel-Hamburg aka “Rollbahn” 2200/385, 425 (via Osnabrück). Main line, 2 tracks, electrified, max 200km/h.
  • Empel-Rees–Münster aka Münster-Coesfeld aka Baumbergebahn 2265/408, 286  (via Coesfeld). Regional, 1 track, not electrified, max 100 km/h.
  • Münster-Rheine 2931/410 (continues to Emden). Main line, 2 tracks, electrified.
  • Münster-Hamm 2931/410. Main line, 2 tracks, electrified, max 120km/h.
  • Münster–Warstein aka Münster-Lippstadt 2943/9213, 2940 (ex 222e, ex 232p) (via Neubeckum). Regional, cargo only, 1 track, not electrified.

 

Bockspringen mit dem ICE-3

Ich bin ein neugieriger Typ. Mir ist, wie vielleicht so manch anderem auch, auf der Fahrt von Münster nach Dortmund aufgefallen, dass die Strecke kurz hinter Amelsbüren ein unverkennbares “Schlagloch” hat. Und zwar so deutlich, dass man denkt “lag da eine Schwelle AUF dem Gleis?!”. Ich übertreibe nur ein klein wenig 😉

Vermutlich war ich der Einzige im Zug, der sich das Schlagloch mal vor Ort anschauen wollte. Zum Glück funktioniert im ICE-3 am Wagenende der GPS-Empfang, so dass ich eine recht gute Vorstellung davon hatte, wo der Hubbel sein muss, nämlich nahe einer Brücke zwischen Amelsbüren und Ottmarsbocholt (diese Namen… :-)).

Lünen-Münster, Blick nach Norden (Amelsbüren, nördl. Brücke)
Lünen-Münster, Blick nach Norden (Amelsbüren, nördl. Brücke)
Lünen-Münster, Blick nach Norden (Amelsbüren, nördl. Brücke; Ausschnitt)
Lünen-Münster, Blick nach Norden (Amelsbüren, nördl. Brücke; Ausschnitt)

Beim Ortstermin sah ich zunächst nichts furchtbar Auffälliges wie etwa einen Stoß, oder eine deutliche Delle, oder ein fehlendes Stück Gleis. Auf den Photos, mit langem Zoom die Strecke entlang geschossen, dagegen schon: Ein deutlicher Buckel befindet sich in der Strecke dort, wo die Brücke ist, inklusive “Wetzmarken” auf den Gleisen. Schaut man sich die Höhe dieses Buckels an wird einem klar, warum man auch im Polstersitz noch etwas davon hat.

Lünen-Münster, Blick nach Süden (nördl. Brücke)
Lünen-Münster, Blick nach Süden (nördl. Brücke)
Lünen-Münster, Blick nach Süden (nördl. Brücke; Ausschnitt)
Lünen-Münster, Blick nach Süden (nördl. Brücke; Ausschnitt)

Wo kommen die Abnutzungsmarken an den Gleisen her? Ich spekuliere mal… Bei der Fahrt mit dem ICE wird die Stelle mit 140km/h passiert (sagt das GPS). Der Hubbel ist so groß, dass der Wagen 3-4 mal nachwippt und sogar, und das kann man mit einem Klacken hören, die ersten Male den Endanschlag berührt. Anscheinend haben Räder und Drehgestell hier einiges an Kräften zu übertragen, was sich auf die Schienen niederschlägt.

Heute morgen habe ich mein Smartphone die Beschleunigungen mal messen lassen, einfach flach auf dem Tablett vor mir liegend, die Längsachse in Fahrtrichtung (mit “Sensor Kinetics Pro”). Wissenschaftlich genau wird das nicht sein, aber unterhaltsam allemal. Oben in türkis die vertikale Komponente, die, welch’ Überraschung, im Normalfall bei rund 9.81m/sec² liegt. Unten, in grün und rot, die Komponenten längs und quer der Strecke.

ICE Bocksprung
ICE Bocksprung (Beschleunigung, 3 Achsen)

Wie man schön sieht, gibt es in der Mitte ein paar deutliche Spitzen mit 2-3m/sec² in der vertikalen Komponente, die den initialen Stoß und ein paar Nachschwinger zeigen.

Frage ans Publikum: Ist das normal, oder ein Fall für die baldige Justierung der Gleislage?